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Hallo, Sarah. Schön, dass wir heute bei Dir im Aquarosa, dem Erlebnisbad des Ferienclubs Maierhöfen und des Hotels Das Allgäu, zu Gast sein dürfen. Du bist Schwimmlehrerin hier im Aquarosa und bringst Kindern, aber auch Erwachsenen das Schwimmen bei. Wie sind die Schwimmkurse organisiert?

Meistens gebe ich den kleinen und großen Gästen Einzelunterricht. So können wir uns am besten den Urlaubsplänen der Gäste anpassen. Wenn Familien zum Beispiel einen Ausflug planen, können sie anschließend gerne zu mir in den Schwimmkurs kommen. Es ist eine Individualbetreuung; eventuell kommt noch ein Geschwisterkind mit hinzu.

Gäste können sich ganz spontan zum Schwimmkurs anmelden. Wenn man aber schon vorher weiß, dass man für sein Kind oder sich selbst einen Schwimmkurs belegen möchte, kann man kurz durchrufen und wir vereinbaren dann schon den ersten Termin. Alle weiteren können wir dann vor Ort absprechen.

 

Hast Du eine spezielle Methode, die Du beim Schwimmunterricht mit Kindern anwendest?

Spaß und Freude! Und versuchen, den Kindern die Angst vorm Wasser zu nehmen und sie mit dem Element Wasser vertraut zu machen. Sie erleben zu lassen, dass es nicht schlimm ist, wenn mal ein paar Wassertropfen im Gesicht landen (lacht). Und wir machen das, was Kinder sehr gerne machen: zum Beispiel einen Raketenstart, oder wir springen gemeinsam ins Wasser oder wir rutschen zusammen und schwimmen dann gemeinsam weiter.

Kinder können so ab 4 – 5 Jahren das Schwimmen erlernen. Dann ist das koordinative System so weit ausgebildet, dass sie die Arm- und Beinbewegungen zusammen durchführen können. Wir fangen immer erst mit den Beinbewegungen an – ganz kindgerecht. Und wenn das Kind dann die Beinbewegungen ganz automatisch kann, dann nehmen wir die Armbewegungen hinzu. Danach geht´s in die Feinabstimmung zwischen Arm- und Beinbewegung.

 

Warum ist das Aquarosa besonders für Schwimmkurse geeignet?

Wir haben hier zwei Becken, die für Schwimmkurse wirklich klasse sind: Einmal für die Anfängerkinder das Lernschwimmbecken. Ich bin am Anfang der Stunde immer mit im Wasser und gebe den Kindern die nötige Sicherheit. Aber schon bald können sie es auch allein und haben das Gefühl, sie können sich allein im Wasser bewegen.

Und dann haben wir im 25-Meter Becken die Möglichkeit, auch eine längere Strecke zu probieren. Die Kinder sehen dann, wie viel Kraft sie haben. Und wir können im größeren Becken auch die Seepferdchen-Prüfung abnehmen, wenn die Kinder das möchten.

 

Du bringst ja nicht nur Kindern das Schwimmen bei, sondern auch Erwachsenen. Ich kann mir vorstellen, dass die Methode bei Erwachsenen ein bisschen anders als bei Kindern, aber auch die Scheu der Erwachsenen zu sagen „ich kann nicht schwimmen, möchte das aber jetzt lernen“ größer ist.

Das ist ein ganz wichtiges Thema! Dann können wir schauen, ob wir im Aquarosa Schwimmzeiten bekommen, wo das Bad nicht so voll ist und wir ganz viel Ruhe haben. Bei Erwachsenen nutzen wir vielleicht ein paar andere Schwimmhilfen, aber im Prinzip funktioniert das ganz ähnlich wie bei Kindern. Erwachsene sind mehr angstbesetzt als Kinder. Da braucht es ein wenig mehr Unterstützung. Aber auch hier gilt: Es soll in erster Linie Spaß machen und es macht auch Spaß!

 

Liebe Sarah, vielen Dank für das Interview.